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Gasometer
Öffnungszeiten Ausstellungen
 
Fr     16 - 20 Uhr
Sa    14 - 18 Uhr
So    14 - 18 Uhr
 
geschlossen
23./24./25./31. Dez. 2016
1. Jan. 2017
 
 
PROGRAMM

Freitag, 25.11.2016 - Sonntag, 19.02.2017

Ausstellung

Foto: Ausstellung - Link öffnet Foto in Originalgrösse
INSZENIERTE OBJEKTE
Räume für Wirklichkeiten
Nikolaus Büchel
 
Letztendlich ist Kunst immer Interpretation. Manchmal wird eine Winzigkeit interpretiert – manchmal die ganze Welt. Der Bühnenbildner und Installationskünstler Nikolaus Büchel ist hauptsächlich und immer wieder vom Theater inspiriert. Das ist kaum zu übersehen. Nicht nur, weil er auch Regisseur ist. Seine Objekte haben mit der Ambivalenz des Theaters, mit dem Situativen zu tun. Er nimmt objets trouvés nicht als solche, sondern zerteilt sie, bündelt sie, stellt sie in neuen Zusammenhang.
 
Die Ausstellung zeigt grosse Bühnenbilder, Installationen und Objekte.
 
Vernissage
Freitag, 25. November 2016, 19 Uhr
 
Dialogführungen durch die Ausstellung
Mittwoch, 14. Dezember 2016, 18 Uhr
Freitag, 13. Januar 2017, 18 Uhr
mit Nikolaus Büchel (ausstellender Künstler) und Petra Büchel (Leiterin Gasometer)
 
Ausstellung geöffnet, Künstler anwesend
Freitag, 30.12.2016, 16 - 20 Uhr
 
Geschlossen:
23./24./25./31. Dezember 2016
1. Januar 2017
 
 

Donnerstag, 19.01.2017 - Sonntag, 22.01.2017
Uhrzeit: jeweils 8 - 21 Uhr

Langzeitperformance

Foto: Langzeitperformance - Link öffnet Foto in Originalgrösse
„… mit derselben Speise genährt, mit denselben Waffen verletzt…“
Lamm, Brot, Wein und das Alte Testamten, gelesen und performt von Nikolaus Büchel
 
 
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung führt der Schauspieler, Regisseur und Bühnenbildner Nikolaus Büchel eine Langzeitperformance über vier Tage durch.
Büchel liest das Alte Testament. Angestrebt wird, in den vier Tagen alle Bücher des Alten Testamentes vorzulesen. Begleitet wird diese Langzeitlesung mit musikalischen Interventionen aus den Kantaten von Johann Sebastian Bach.
 
Das Alte Testament ist der gemeinsame Ausgangspunkt für Christentum, Judentum und Islam. In vielen Teilen archaisch, fokussiert der Text immer auch das Menschsein, das allen gleich ist, wie schon Shakespeares Shylok sagt: "mit derselben Speise genährt, mit denselben Waffen verletzt..."
 
An vier Tagen wird – nur unterbrochen von Paraphrasen der Bach' schen Kantaten, der gesamte Text gelesen und jede darin benannte Speise an die Wand geschrieben. Ein Menetekel für Feste, gegen den Hunger der Welt. An diesen Tagen werden ausschließlich Lamm, Brot und Früchte gegessen, und nur Wein und Wasser getrunken.
 
Die Besucher sind eingeladen, jeden Tag in der Zeit zwischen 08.00 und 21.00 Uhr im Gasometer die Performance zu besuchen und die Geschichten des Alten Testamentes zu hören.
Um die Mittagszeit wird den anwesenden Gästen ein kleiner Mittagssnack angeboten, der aus Brot und Lamm besteht. Während der gesamten Dauer der Performance kann die Ausstellung „Inszenierte Objekte – Räume für Wirklichkeiten“ besucht werden.
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